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RIOJA BLOG

Die Landschaft der Rioja – Harmonie und Strenge

 

Von allen Weinlandschaften Spaniens gehört die Rioja zu den schönsten. Die privilegierte Situation der D.O.Ca. ist bedingt durch ihre speziellen geografischen Gegebenheiten, insbesondere der beiden Gebirgsketten, die im Norden wie im Süden ungefähr parallel zum Ebro verlaufen. Die klimatische Situation ist komplex, denn das Gebiet öffnet sich am unteren Ostende den warmen Luftströmungen aus dem mediterranen Spanien, andererseits misst die Distanz vom Nordzipfel des Anbaugebietes bis zur Atlantikküste gerade einmal 100 km. Der Fluss meandert in teilweise weit ausholenden Bogen von Nordwesten nach Südosten in Richtung Mittelmeer und hat im Laufe der Jahrmillionen die Senke des Tales mit Schwemmland gefüllt. Die beiden Sierras sind nicht nur ein reizvoller Anblick fürs Auge, sondern sorgen dafür, dass im Ebro-Tal ein für den Weinbau besonders günstiges Klima herrscht. Das Gebiet weist zwar keine üppige Vegetation auf, dennoch zeigt sich die Natur sehr vielfältig mit Pinienwäldchen, Olivenhainen und immer wieder Palmen, die an geschützten Stellen problemlos gedeihen. Die Landschaften der Rioja verbinden mediterranes Flair mit der grandiosen Weite und dem glasklaren Licht des spanischen Kernlandes.

 

Verkehrte Welt: Kälte aus dem Süden und mild-feuchte Witterung aus dem Norden

 

Das sich im Norden wie eine drohende Steilwand aufbauende Kantabrische Gebirge schützt die Reben vor zu feuchten atlantischen Einflüssen; die südliche Sierra hält die kalten Winde der kastilischen Hochebene ab. Die Natur hat den malerischen Gebirgszügen im Laufe der Zeit aber auch große Mengen Erosionsmaterial, sprich steiniges Geröll abgerungen, welches sich in den höheren Lagen mit den für die Rioja so typischen Kalk-Lehmböden mischt. Über den Ufern des Flusses dominiert dagegen Flussgestein, eingebettet in Sandablagerungen oder vermischt mit Lehm auf den Anhöhen oder den teilweise steil aufragenden Böschungen.

 

Ein komplexes Relief

 

Die vielfältige Terroir-Situation wird schnell offenkundig, wenn man sich die Reliefsituation der Appellation vor Augen führt. Auf den ersten Blick erscheint die sanft gewellte Landschaft einigermaßen gleichmäßig gestaltet. Bei näherem Hinsehen fällt indes auf, dass sich die Weinbergstücke wie ein mehrstufiger Flickenteppich ausmachen, dessen Felder sich in unterschiedlichsten Neigungen und Winkeln gegeneinander verkanten und drehen. Diese höchst ungewöhnliche Oberflächenstruktur schafft eine Vielzahl kleiner, klar voneinander abgetrennter Rebstücke mit unterschiedlichsten Bodenformationen. In einigen Teilen der Rioja Alta, aber vor allem über dem Nordufer, sprich der Rioja Alavesa, wirkt diese Situation betont aufgewühlt. Im als Rioja Baja bekannten östlichen Bereich der Appellation wird die Landschaft karger und trockener und das immer ausladender wirkende Tal beeindruckt durch seine Weite ebenso wie durch einige breite Tafelbergformationen von rauer Schönheit. Ockertöne prägen das Bild und die Rebgärten wirken weiter auseinandergezogen, die Konzentration an Pflanzungen weniger konzentriert.

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