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RIOJA BLOG

Der rote Faden der riojanischen Geschichte

 

 

 

Mehr als 2.000 Jahre Erfahrung

Die Landesherren wechselten, der Weinbau blieb. Dieser Satz fasst die Geschichte der Rioja ganz gut zusammen. Gefühlt schon immer, in der Realität immerhin seit weit mehr als 2.000 Jahren schlängelt sich der Weinbau wie ein roter Faden durch die riojanische Historie. Bereits die Keltiberer, die Ureinwohner Spaniens, kelterten Trauben zu Wein. Mit ihrem Namen hat das aber nichts zu tun, schwören die Historiker. Die Römer – wen wundert’s – taten es ihnen gleich, als sie im zweiten Jahrhundert vor Christus die Iberische Halbinsel eroberten. Nicht umsonst galten sie ja als ein Völkchen der Gaumen- und Sinnesfreuden. Ganz anders als die Westgoten, die die Römer im fünften Jahrhundert vertrieben. Mit ihnen ging die Weinproduktion in der Rioja stark zurück. Das war bei den Mauren – die im achten Jahrhundert Spanien unterwarfen – nicht anders. Ihnen verbot ihre Religion das Trinken von Alkohol.

 

Trotz Durststrecke: Die Tradition des Weinbaus starb in der Rioja nie ganz aus, wie historische Dokumente belegen. Und als die Spanier 1492 auch den letzten Flecken der Iberischen Halbinsel von den Mauren zurückeroberten, kam die Weinproduktion wieder in Schwung: Zisterziensermönche pflanzten eine große Zahl Rebstöcke in der Rioja, die Bauern folgten ihrem Beispiel und schnell war der Weinbau der wichtigste Wirtschaftszweig der Region. Schon 1787 schlossen sich die Erzeuger zur Königlichen Gesellschaft der Winzer in der Rioja zusammen.

 

Ende des 19. Jahrhunderts kam die Reblaus nach Frankreich und die französischen Winzer gingen kurzerhand in die Rioja. Dumm nur, dass ihnen einige Jahre später auch die Laus folgte. Und so standen Anfang des 20. Jahrhunderts die riojanischen Winzer – wie kurz zuvor die Franzosen – vor dem Nichts. Aufgeben kam nicht infrage. Im Gegenteil, die Erzeuger bauten die Weinproduktion nach neuesten Erkenntnissen wieder auf und entwickelten zugleich ein Qualitätssicherungssystem, über das seit 1926 der Consejo Reguldaor, der unabhängige Kontrollrat, wacht. Mit Erfolg: 1945 erhielt die Rioja den Status einer geschützten Ursprungsregion (Denominación de Origen, D.O.) und 1991 wurde sie die erste und bis 2001 einzige geschützte und qualifizierte Ursprungsregion Spaniens (Denominación de Origen Calificada, D.O.Ca). Doch darauf ruht sich die Rioja nicht aus. Die Erfolgsgeschichte geht weiter und der rote Faden der riojanischen Historie auch.

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