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Über die DOCa Rioja

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Die mediterrane Weinbaukultur war im Mittelalter sehr stark mit dem Klosterleben verbunden, denn sie wurde vor allem von den Mönchen getragen und verbreitet.

Das Anbaugebiet Rioja ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme und blickt mit großem Stolz auf den Dichter Gonzalo de Berceo zurück, den ersten Poeten, der seine Gedichte in der Zurückgezogenheit des Klosters Suso von San Millán de la Cogolla (heute Kulturgut der Menschheit) in spanischer Sprache niederschrieb und in seinen Versen auch den Rioja-Wein besang.

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Der erste schriftliche Hinweis auf die Qualitätskontrolle und die Weingarantie in der heutigen Weinregion Rioja stammt aus dem Jahr 1650. Allerdings hatte König Sancho von Navarra bereits im Jahre 1102 die schon damals berühmten Weine aus der Rioja gesetzlich anerkannt.

Im Jahr 1787 wurde schließlich die Real Sociedad Económica de Cosecheros de Rioja (der königliche Wirtschaftsverband der Rioja-Erzeuger) gegründet, deren Zielsetzungen mit der Förderung des Weinbaus und der Weinbereitung sowie mit der Ausweitung des Weinhandels umschrieben wurden.

Bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, im Jahr 1902, wurde ein königliches Dekret erlassen, in dem der Begriff der "Herkunft" auf die Rioja-Weine angewandt und definiert wurde. 1926 wurde dann der erste Kontrollrat ins Leben gerufen, dessen Aufgabe darin bestand, das Rioja-Gebiet zu begrenzen, die Vergabe eines "Garantiesignets" zu überwachen und die gesetzlichen Maßnahmen zu empfehlen, die gegen die gesetzwidrige Aneignung und Fälschung sowie gegen den Missbrauch des Namens Rioja ergriffen werden sollten. Bis ins Jahr 1945 verfügte dieses Organ jedoch über keine rechtliche Struktur.

Schließlich wurde im Jahr 1953 der Kontrollrat der Herkunftsbezeichnung Rioja (Consejo Regulador de la Denominación de Origen Rioja) definitiv gegründet und begann, die Grundlagen für eine moderne und wirkungsvolle Qualitäts- und Herkunftskontrolle zu schaffen.

Im Jahr 1970 wurde die Satzung der Herkunftsbezeichnung und ihres Kontrollrats verabschiedet. Dadurch erhielt diese Kontrollinstanz eine feste Struktur und klar definierte Aufgabenbereiche: der Schutz der Herkunftsbezeichnung, die Anwendung der Kontrollvorschriften sowie die Überwachung und die Förderung der Weinqualität des Herkunftsgebiets Rioja wurden in erster Linie dem Kontrollrat unterstellt.

Im Rahmen von mehreren Änderungen an der dem Kontrollrat zugrunde liegenden Satzung und deren Anpassung an die neuen Gegebenheiten und Ansprüche der letzten Jahre sind die Qualitätskontrollmechanismen des Consejo Regulador kontinuierlich verbessert worden. Gleichzeitig wurde auch der Verkaufsförderung immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Nach einem langjährigen Entwicklungsprozess, in dem sich das Herkunftsgebiet "Rioja" stets für die Weinqualität und die Herkunftskontrolle eingesetzt hat, erhielten diese Bemühungen am 3. April des Jahres 1991 ihre verdiente Belohnung und Anerkennung: ein Ministerialerlass verlieh der Herkunftsbezeichnung Rioja das Prädikat "Qualifiziert" und erhob sie damit zur ersten und neben dem Priorat bis heute einzigen spanischen Herkunftsbezeichnung dieses Ranges.

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