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Über die DOCa Rioja

Anbaugebiet

Das Anbaugebiet der Qualifizierten Herkunftsbezeichnung Rioja ist für den Weinbau und die Erzeugung von Weinen mit höchster Qualität, einzigartiger Persönlichkeit und optimalem Ausbaupotential ganz besonders geeignet. Im spanischen Norden gelegen, breitet es sich an beiden Ufern des Flusses Ebro aus und wird durch die geographischen Gegebenheiten ganz klar begrenzt. So ergibt sich auf vollständig natürliche Weise ein sehr eigenständiges Weingebiet, das sich deutlich von seinen Nachbargebieten unterscheidet, obwohl sich die derzeit 63.593 Hektar Weinland der Herkunftsbezeichnung aus verwaltungstechnischer Sicht auf drei dem Oberlauf des Ebro entlang verlaufende Provinzen verteilen: La Rioja (43.885 ha), Álava (12.934 ha) und Navarra (6.774 ha).

Zonas productivas de la DOCa

Rund einhundert Kilometer trennen Haro, die westlichste Ortschaft des Herkunftsgebiets, von der Stadt Alfaro am östlichen Ende. Auf dieser Strecke breiten sich die Weinberge des Anbaugebiets Rioja auf beiden Seiten des Flusses Ebro über einen Landstreifen von bis zu 40 km Breite aus und erreichen dabei eine Meereshöhe von bis zu 700 Metern. In der Satzung der Qualifizierten Herkunftsbezeichnung Rioja sind 144 Gemeindebezirke aufgeführt (118 in der Region La Rioja, 18 in der baskischen Provinz Álava und 8 in der Region Navarra), in denen sich "die Weinlagen befinden, die vom Kontrollrat für die Produktion von Trauben mit ausreichender Qualität als geeignet erachtet werden".

Das gesamte Anbaugebiet wird durch das optimale Zusammenwirken von zwei vollständig verschiedenen klimatischen Einflüssen begünstigt: das atlantische Klima und das mediterrane Klima. Ihr segensreiches Zusammenspiel bewirkt milde Temperaturen und eine durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge von etwas mehr als 400 l/m2 und schafft dadurch ideale Voraussetzungen für den Qualitätsweinbau. In der Satzung selbst werden drei verschiedene Untergebiete mit unterschiedlichen Eigenschaften für den Weinbau definiert: in der Roja Alavesa sind das atlantische Klima und die Böden mit kalkhaltiger Tonerde vorherrschend, und die Weinberge verteilen sich in Terrassenstruktur auf eine Vielzahl kleiner Parzellen. Auch im Untergebiet der Rioja Alta herrschen die atlantischen Klimaeinflüsse vor, und die Böden zeichnen sich durch kalkhaltige und eisenhaltige Tonerde aus, sowie durch ausgedehnte Gebiete mit Schwemmlandböden. Schließlich ist das dritte Untergebiet, Rioja Baja genannt, dank der mediterranen Einflüsse von einem trockeneren und wärmeren Klima geprägt, wobei hier die Schwemmlandböden sowie die Böden mit eisenhaltiger Tonerde vorherrschend sind.

Der typische Boden des Rioja-Gebiets verfügt über eine ausgeglichene Struktur (Sand, Lehm und Tonerde), ist leicht alkalisch, arm an organischen Stoffen und in den Sommermonaten relativ trocken; all dies sind ideale Voraussetzungen für das Keltern von Qualitätsweinen. Insgesamt verfügt das Herkunftsgebiet über eine große Vielfalt an Böden (kalkhaltige und eisenhaltige Tonerde, Schwemmlandböden) und Mikroklimaten (Ausrichtung des Weinbergs, windgeschützte Lagen usw.), die den Rioja-Weinen einzigartige Eigenschaften verleihen. Gleichzeitig machen sie es möglich, in Abhängigkeit der verschiedenen Traubensorten und Anbautechniken ein breites Angebot an Weinen von ausgeprägter Persönlichkeit zu keltern, allerdings im Rahmen einer jederzeit deutlich erkennbaren gemeinsamen Identität.

In Übereinstimmung mit den in der Satzung des Kontrollrats festgesetzten maximalen Ertragsmengen (6.500 kg/ha für die roten Traubensorten und 9.000 kg/ha für die weißen Traubensorten), die direkt auf die Optimierung der Weinqualität ausgerichtet sind, beträgt die durchschnittliche jährliche Produktion des Herkunftsgebiets Rioja zwischen 280 und 300 Millionen Liter, 90% Rotweine und 10% Weiß- und Rosé-Weine.

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  • Christoph-Probst-Weg 4, 20251 Hamburg
  • Tel: 040-611356-60
  • Email: rioja@ffk-pr.com
  • info@riojawine.com

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