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Qualitätskontrolle

Weinbau

Die im Vergleich zu anderen Weinbaugebieten besonders strengen Vorschriften der Qualifizierten Herkunftsbezeichnung Rioja erstrecken sich sowohl auf die Traubenproduktion als auch auf die Herstellung der Rioja-Weine. Ihr Hauptziel ist in jedem Fall die Qualitätsoptimierung. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird vom Kontrollrat streng überwacht, eine Maßnahme, die nicht nur den Endverbrauchern Sicherheit und Vertrauen vermittelt, sondern auch für das Erreichen der marktführenden Position der Rioja-Weine auf dem spanischen Markt von entscheidender Bedeutung war.

Alle Aspekte, die mit dem Weinbau in Verbindung stehen, werden von der Satzung der Herkunftsbezeichnung oder den Vorschriften des Kontrollrats erfasst. So wird die zugelassene Pflanzdichte auf minimal 2.850 und maximal 4.000 Rebstöcke pro Hektar festgelegt, wobei lediglich die sieben traditionellen Traubensorten Tempranillo, Garnacha, Graciano, Mazuelo, Viura, Malvasía und Garnacha Blanca angebaut werden dürfen. Jeder einzelne Weinberg der Herkunftsbezeichnung muss in den Registern des Consejo Regulador mit dem Namen des Inhabers und unter Angabe des Gemeindebezirks, des Standorts, der Fläche, der Rebsorte, des Pflanzungsjahres und der Anzahl Rebstöcke aufgeführt sein.

Die Anbaupraktiken müssen ganz allgemein auf die Qualitätsoptimierung der Traubenproduktion ausgerichtet sein, weshalb der Kontrollrat jedes Jahr die als geeignet erachteten Maßnahmen, insbesondere die Kontrolle der Bewässerung in Abhängigkeit der ökologischen Umstände, vorschreibt und überwacht.

Auch die Rebschnittsysteme beeinflussen die Ertragsmenge und somit die Qualität der Trauben, weshalb im Falle des im Rioja-Gebiet traditionell angewendeten Gobelet-Schnitts und seiner Varianten lediglich eine Maximallast von 12 Augen pro Rebstock auf maximal sechs Rebzapfen zugelassen ist. Beim Spalierschnitt mit zwei horizontalen Kordons ist die Maximallast ebenfalls auf 12 Augen, verteilt auf sechs Rebzapfen, begrenzt, während beim Guyotschnitt die zugelassene Last auf einen Bogen und einen oder zwei Rebzapfen mit zwei Augen verteilt wird, was ein Maximum von zehn Augen pro Rebstock ergibt. In keinem Fall darf die maximale Grenze von 36.000 Augen pro Hektar überschritten werden, mit Ausnahme der Rebsorte Garnacha, bei der eine maximale Augenzahl von 46.000 erlaubt ist.

Die Satzung legt auch die maximalen Hektarerträge fest, die deutlich unter dem Durchschnitt der wichtigsten europäischen Herkunftsbezeichnungen liegen: 6.500 kg pro Hektar für die roten Traubensorten und 9.000 kg pro Hektar für die weißen Traubensorten. Jedes Jahr stellt der Kontrollrat ein Dokument aus, den so genannten "Winzerpass", auf dem in Übereinstimmung mit den Daten des "Weinflächenregisters" des Herkunftsgebiets die Anbaufläche jedes Winzers und der maximal erlaubte Ernteertrag detailliert aufgeführt sind. Dieses Dokument, dem ein Belegheft beigelegt ist, dient während der Weinernte der Überwachung und Kontrolle aller Traubenkäufe und -verkäufe.

Die Nichteinhaltung dieser Weinbauvorschriften seitens der Winzer kann dazu führen, dass die erhaltene Traubenernte das Recht auf den Schutz der Herkunftsbezeichnung verliert.